Todd V. fragt: Wie erhalte ich eine Regenbogentönung auf einer Münze?

Wie bekomme ich eine Regenbogentönung auf eine Münze?

Oder was ist der chemische Prozess, um einen Regenbogenton zu erzeugen? Regenbogentönung oder Patina ist ein optischer Effekt, der durch abgestufte Schichten von Silberoxid auf der Oberfläche einer Münze verursacht wird. Dieser Effekt tritt häufig bei Münzen auf, die über viele Jahre (in der Regel 20 Jahre oder mehr) mit einer Schwefelquelle (einem starken Oxidationsmittel) in Berührung gekommen sind.

Diese Münzen werden, wenn sie sich auch in einem hochwertigen unzirkulierten Zustand befinden, von Münzkennern wegen ihrer extremen Schönheit sehr geschätzt. In der Regel ist die Schwefelquelle nicht gleichmäßig Wie bekomme ich eine Regenbogentönung auf eine Münze? der Münze in Berührung. So wurden zum Beispiel in alten Münzalben große Mengen an Schwefel verwendet. Die Ränder der Münze standen in direktem Kontakt mit dem Karton, der die Münze an ihrem Platz im Album hielt.

Die Oxidation geht von den Rändern, wo sie dicker ist, in Richtung der Mitte aus, die weiter von der Schwefelquelle entfernt ist. Je dicker die Oxidschicht ist, desto dunkler ist die Tonung.

Die Abstufungen des Oxids bewirken eine Lichtbrechung, die das Spektrum von Schwarz und Dunkelblau (dickes Oxid) bis zu Rot- und Goldtönen (dünnes Oxid) zeigt. Derselbe Effekt wurde auf Säcken mit Morgan- und Peace-Dollars beobachtet, die viele Jahre lang in den Tresoren der Regierung gelagert wurden. Die Segeltuchsäcke waren eine starke Quelle für Schwefelverbindungen, und die Münzen, die mit den Säcken in Berührung kamen, wiesen eine ähnliche Regenbogentönung auf wie die in den Alben.

Der Hauptunterschied zwischen künstlicher und natürlicher Tonung besteht darin, wie das Oxid und damit die Farben auf der Münzoberfläche verteilt sind. Künstliche Tonungen zeigen in der Regel abrupte Farbveränderungen im Gegensatz zu den kontinuierlichen Abstufungen, die man bei natürlich getönten Münzen häufig sieht.

Außerdem werden künstlich getönte Münzen oft zunächst chemisch von jeglicher Tonung befreit, dann mit Schwefelverbindungen oder anderen Chemikalien behandelt und anschließend erhitzt. Wenn man die Oxidschicht chemisch entfernt, werden die Fließlinien der Münze, die bei einer unzirkulierten Münze vorhanden sind, teilweise entfernt.

Das Ergebnis ist eine stumpfe Münze oder eine Münze, die einen erheblichen Glanzverlust aufweist. Auch wenn Münzverbesserer die natürliche Oxidtönung geschickt simulieren, kann man diese Kreationen bei sorgfältiger Beobachtung oft erkennen.

Siehe: Künstliche Tönung


29 2 7